Unsere Druckluftkissen sind speziell für den industriellen Einsatz konzipiert. Kraftvoll ohne Hydraulik!
Bei dem unten gezeigten Anwendungsbeispiel werden die Hebekissen, bzw. zylindrichen Hebekissen zum heben eines Fahrzeuges verwendet.
Das Fahrzeug muss für Beregnungstests in bestimmte Winkel geneigt werden.
Hydraulische Systeme werden in vielen Bereichen eingesetzt, etwa im Maschinenbau, in der Bauindustrie oder in der Fahrzeugtechnik. Trotz ihrer hohen Leistungsfähigkeit gelten sie jedoch häufig als teuer, technisch komplex und ökologisch riskant.
1. Hohe Kosten
Hydraulikanlagen verursachen bereits in der Anschaffung beträchtliche Kosten. Neben Pumpen, Ventilen, Leitungen und Zylindern werden hochwertige Dichtungen und spezielle Hydraulikflüssigkeiten benötigt. Auch die Wartung ist kostenintensiv, da regelmäßige Inspektionen, Ölwechsel und der Austausch verschlissener Bauteile notwendig sind. Leckagen oder Druckverluste können zusätzlich Reparaturkosten verursachen und Produktionsausfälle nach sich ziehen.
2. Technische Komplexität
Hydraulische Systeme arbeiten mit hohen Drücken und erfordern eine präzise Abstimmung aller Komponenten. Schon kleine Verunreinigungen im Öl oder minimale Undichtigkeiten können die Funktion erheblich beeinträchtigen. Planung, Installation und Instandhaltung setzen daher spezielles Fachwissen voraus. Die Fehlersuche gestaltet sich oft aufwendig, da mechanische, hydraulische und steuerungstechnische Aspekte zusammenspielen.
3. Ökologische Risiken
Ein wesentlicher Kritikpunkt betrifft die Umweltverträglichkeit. Hydraulikanlagen arbeiten meist mit mineralölbasierten Flüssigkeiten. Bei Leckagen können diese in Boden oder Gewässer gelangen und erhebliche Umweltschäden verursachen. Zudem stellt die Entsorgung von Altöl ein Umweltproblem dar. Auch der Energieverbrauch hydraulischer Systeme ist häufig höher als bei alternativen Antriebstechniken, was die ökologische Bilanz zusätzlich belastet.
Fazit
Obwohl hydraulische Systeme durch ihre hohe Kraftübertragung und Zuverlässigkeit überzeugen, bringen sie deutliche Nachteile mit sich. Hohe Investitions- und Wartungskosten, technische Komplexität sowie ökologische Risiken machen sie in manchen Anwendungen weniger attraktiv – insbesondere dort, wo nachhaltige und wartungsarme Lösungen gefragt sind wie in der Lebensmittelindustrie.
Druckluftkissen können speziell für Lebensmittelanlagen FDA Konform hergestellt werden. So ist die Beschichtung der Druckluftkissen aus Polyurethan (PU) und andere Kunststoffteile aus z.B. Polyamid (PA), PTFE oder Silikonen.
Lebensmittelechte Materialien in der EU müssen strenge Sicherheitsstandards (Verordnung EG 1935/2004) erfüllen, um keine gesundheitsgefährdenden Stoffe auf Lebensmittel zu übertragen.
Zusammenhang mit FDA
Im Unterschied zur US-amerikanischen Food and Drug Administration ist die EG 1935/2004 eine europäische Regelung. Beide verfolgen jedoch dasselbe Ziel:
Schutz der Verbraucher vor gesundheitsschädlichen Stoffübergängen in Lebensmittel.